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BA 01 · In Arbeit 17. Oktober 2026 · Beitrag 24 ×
Aus Rot wird Gelb: Die Baugrube und der Bergkies
Erdarbeiten & Bodenplatte

Aus Rot wird Gelb: Die Baugrube und der Bergkies

Erdarbeiten Tiefbau Bergkies Baustelle

Vier Tage später

Am 13. Oktober war gerade erst die Grasnarbe ab und die Grobabsteckung stand. Heute waren wir wieder auf dem Grundstück und haben es kaum wiedererkannt: Aus der grünen Wiese ist eine richtige Baugrube geworden, und in der Grube liegt schon heller Bergkies.

Blick von der Straße über die eingeebnete, hellgelbe Bergkiesfläche, links der Weidezaun mit Pferden, hinten der Bagger vor rotem Erdwall und dem Nachbarhaus

Von der Straße aus: Bis zum Bagger ist alles hell, der Bergkies ist eingeebnet.

Rot raus, Gelb rein

Der Farbwechsel erzählt eigentlich schon die ganze Geschichte:

  • Rot ist der Boden, den wir hatten. Unter dem Mutterboden kam die rote, sehr lehmige Erde zum Vorschein, vor der uns das Bodengutachten gewarnt hatte.
  • Gelb ist der Boden, den wir brauchen. Der Bergkies wird lagenweise eingebaut und verdichtet und bildet das tragfähige Polster für die Bodenplatte. Weil das Grundstück außerdem rund 60 cm unter Straßenniveau liegt, muss das Haus rund 2 m höher, damit wir später keine Probleme mit dem Wasser bekommen. Das sind die rund 20.000 €, die uns im Mai so geärgert haben. Jetzt sieht man wenigstens, wofür.

Der Komatsu-Bagger steht mit seinem Schild in der Baugrube, vor ihm die hell verdichtete Kiesfläche mit Kettenspuren, rundherum rote Erde, rechts der Weidezaun

Die Kante zwischen roter Erde und Kies zeigt ziemlich genau, wo das Haus hinkommt.

Blick vom Schotterweg: links der orange Baustromkasten und der helle Kies, rechts eine breite Fläche roter Erde mit Kettenspuren, dahinter der Bagger und die Häuser im Dorf

Von der anderen Ecke aus: hinten der Kies, vorne die rote Erde.

Berge aus roter Erde

Was aus der Grube kommt, verschwindet nicht einfach. Rund ums Baufeld türmen sich jetzt große Haufen aus roter Erde und abgeschobener Grasnarbe. Ganz schön viel Erde für so ein Grundstück.

Wegfahren lassen wir davon aber nichts: Wenn das Haus 2 m höher liegt, muss auch das Grundstück drumherum mit nach oben. Die komplette Erde wird später zum Auffüllen des Grundstücks genutzt. Die Haufen bleiben also erst einmal unsere Nachbarn.

In den kommenden Tagen wird außerdem der Baum auf dem Grundstück umgelegt. Danach ist mehr Platz, und die Erde lässt sich besser verteilen.

Ein langer Haufen roter Erde mit Grasbüscheln, dahinter der Komatsu-Bagger und der Baustromkasten

Von der Wiese aus gesehen.

Nahaufnahme vom Rand des Erdhaufens mit Grasbüscheln, daneben die Wiese, der Weidezaun und Obstbäume

Vorne der Schotterweg, dahinter ein flacher Hang aus roter Erde mit einigen Steinen, oben der Bagger, rechts die Hecke

Die Erde reicht bis an den Weg und an die Hecke der Nachbarn.

Wie es weitergeht

Als Nächstes wird das Kiespolster fertig aufgebaut und verdichtet, danach ist die Bodenplatte dran. Wenn es so weitergeht wie in dieser Woche, dauert das nicht mehr lange. Wir halten euch auf dem Laufenden.