Aus Rot wird Gelb: Die Baugrube und der Bergkies
Vier Tage später
Am 13. Oktober war gerade erst die Grasnarbe ab und die Grobabsteckung stand. Heute waren wir wieder auf dem Grundstück und haben es kaum wiedererkannt: Aus der grünen Wiese ist eine richtige Baugrube geworden, und in der Grube liegt schon heller Bergkies.

Von der Straße aus: Bis zum Bagger ist alles hell, der Bergkies ist eingeebnet.
Rot raus, Gelb rein
Der Farbwechsel erzählt eigentlich schon die ganze Geschichte:
- Rot ist der Boden, den wir hatten. Unter dem Mutterboden kam die rote, sehr lehmige Erde zum Vorschein, vor der uns das Bodengutachten gewarnt hatte.
- Gelb ist der Boden, den wir brauchen. Der Bergkies wird lagenweise eingebaut und verdichtet und bildet das tragfähige Polster für die Bodenplatte. Weil das Grundstück außerdem rund 60 cm unter Straßenniveau liegt, muss das Haus rund 2 m höher, damit wir später keine Probleme mit dem Wasser bekommen. Das sind die rund 20.000 €, die uns im Mai so geärgert haben. Jetzt sieht man wenigstens, wofür.

Die Kante zwischen roter Erde und Kies zeigt ziemlich genau, wo das Haus hinkommt.

Von der anderen Ecke aus: hinten der Kies, vorne die rote Erde.
Berge aus roter Erde
Was aus der Grube kommt, verschwindet nicht einfach. Rund ums Baufeld türmen sich jetzt große Haufen aus roter Erde und abgeschobener Grasnarbe. Ganz schön viel Erde für so ein Grundstück.
Wegfahren lassen wir davon aber nichts: Wenn das Haus 2 m höher liegt, muss auch das Grundstück drumherum mit nach oben. Die komplette Erde wird später zum Auffüllen des Grundstücks genutzt. Die Haufen bleiben also erst einmal unsere Nachbarn.
In den kommenden Tagen wird außerdem der Baum auf dem Grundstück umgelegt. Danach ist mehr Platz, und die Erde lässt sich besser verteilen.

Von der Wiese aus gesehen.


Die Erde reicht bis an den Weg und an die Hecke der Nachbarn.
Wie es weitergeht
Als Nächstes wird das Kiespolster fertig aufgebaut und verdichtet, danach ist die Bodenplatte dran. Wenn es so weitergeht wie in dieser Woche, dauert das nicht mehr lange. Wir halten euch auf dem Laufenden.