Nur 94 Tage – ist das dieser Bauturbo?
Post aus Mechernich
Am 17. September lag endlich ein unscheinbarer brauner Umschlag im Briefkasten. Absender: Mechernich. Darin: unsere Baugenehmigung.

Unscheinbar, aber heiß ersehnt: der Umschlag mit der Baugenehmigung.
So lange hat es gedauert
Unseren Bauantrag haben wir am Montag, dem 15. Juni, eingereicht. Bis zur Genehmigung vergingen:
- 94 Tage
- gut 13 Wochen
- etwas mehr als 3 Monate
In dieser Zeit war einiges los: Die Frage nach dem Regenwasser hat uns zwischenzeitlich ordentlich ins Schwitzen gebracht, und die Arbeiten für den Baustrom haben schon begonnen. Umso schöner, dass jetzt auch die Behörde grünes Licht gegeben hat.
Ist das dieser Bauturbo?
Überall ist vom Bauturbo die Rede: schneller planen, schneller genehmigen, schneller bauen. Drei Monate für die Genehmigung eines schlichten Einfamilienhauses. Andere bauen in der Zeit einen Flughafen.
Wenn das der Turbo ist, möchten wir den Normalgang lieber nicht erleben.
Dazu hat uns ein Vögelchen gezwitschert, dass die beteiligten Ämter ihre Stellungnahmen eigentlich schon bis zum 15. Juli hätten abgeben sollen. Bis die Genehmigung dann tatsächlich bei uns ankam, vergingen noch einmal rund zwei Monate. Wir fragen uns: Lag das nur am Thema Wasser – oder woran sonst?
Aber genug gestichelt: Die Genehmigung ist da, und die Phase des Wartens ist vorbei. Ab jetzt geht es nicht mehr um Pläne auf Papier, sondern um Bagger, Kies und Beton.
Wie es weitergeht
Als Nächstes stehen die Erdarbeiten an – inklusive der rund 2 m Bergkies, die wir wegen der Höhenlage aufschütten müssen – und danach die Bodenplatte. Wir berichten, sobald die ersten Maschinen anrollen.